Wie es zu Wolfkisses kam.

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Heute erzähle ich euch, wie ich dazu kam Wolfkisses zu schreiben.

Im vergangen Jahr sind immer mehr Leser darauf aufmerksam geworden, dass in Romanen das falsche Verhalten als romantisch dargestellt wird.
Und ich habe mich dabei ertappt, dass ich das nie hinterfragt habe. Genauso wie ich durch Twitter darauf aufmerksam wurde, dass es in unseren Büchern allgemein an Repräsentation fehlt.

Also hab ich mich hingesetzt und mir selbst die ein oder andere Frage gestellt. Darunter: Ist es wirklich so schwer eine Liebesgeschichte, ohne übergriffiges Verhalten zu schreiben? Muss es immer ein Naivchen sein, dass sich in einen Millionär verliebt?

Luke und Sofie begegnen sich nicht sofort auf Augenhöhe. Aber es ist nicht Sofie, die unbedarft ist, sondern viel mehr Luke. Der als rangniedrigster Werwolf versucht, möglichst nicht anzuecken. Keiner der beiden ist ein Millionär. Keiner der beiden hat einen super glamourösen Job, aber sie sind zufrieden mit dem, was sie machen.

Becca und Alex sind eine andere Geschichte. Er ist der zu reiche Kerl mit dem dubiosen Hintergrund. Aber Becca ist ihm in keiner weise Unterlegen, und sie wissen das beide.

Was mir auch Gedanken gemacht hat ist diese typische Aussage: „Ja aber er ist ja ein Vampir, Werwolf, Geist, CDU-Wähler die haben nun mal eine andere Vorstellung von Partnerschaft als der normale Mensch.“ Die Relativierung, davon das es nicht in Ordnung ist sie zu bedrängen. Also hab ich das mit aufgenommen. Weil wir uns unterbewusst halt doch an dem orientieren, was wir lesen.

Ich unterscheide hier zwischen übrigens Beziehungen, die ein Wolf zu einem Menschen hat und Beziehungen zwischen Wölfen untereinander. Ein Wolf, der sich für einen Menschen nicht zurücknehmen kann, kann trotzdem der perfekte Partner für einen anderen Wolf sein. Das wird dann aber erst im zweiten/dritten Band Thema.

Das eigentliche Problem ist jedoch eher …. ich und Romantik. Denn Ja. Wolfkisses war als „Romantasy“ Reihe ausgelegt. Ich habe mich mittlerweile auf „Dark-Fantasy mit Romance“ korrigiert und bin mir nicht sicher, ob es nicht langsam in „Dark-Fantasy und ein Hauch von Romantik“ schwenkt.
In der Welt in der unsere Werwölfe leben geht es nicht sonderlich rosig zu. Wenn auch der erste Band noch wirklich liebenswert ist. (halbwegs) muss ich euch jetzt schon warnen, dass es ab Band zwei rasant düsterer.

Meine Testleser behaupten übrigens, Band 1 wäre überhaupt nicht romantisch. Aber als ich das Manuskript von ihnen zurückbekommen habe, klebten da überall glitzernde Herzchen drin.

Ich bin auf jeden Fall jetzt schon gespannt, wie es euch gefällt und freue mich natürlich über Feedback!

Alles Liebe

Katania

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